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Mail von Frankie

Servus Volker, da draußen mitten auf dem Atlantik,

die SUNJET ist mittlerweile zu meiner Startseite geworden, wenn ich den
Rechner einschalte, will ich zuerst wissen was ihr so treibt… finde eure Kommentare, die an Paul und auch
die Links die Wolfgang in seiner Antwort voll Klasse und informativ… macht weiter so, mich als Fan habt ihr…

Franki aus Minga, Freistaat Bayern :-)

Antwort für Paul

Guten morgen Paul & bon Appetit beim Frühstück :-)

da Du keine fachlich kompetente Aussagen erwartest, wage ich mich mal an die Themen ran *schwitz ;-) Don’t forget, only my 2 cents about it

Zuerst die leichten …

Frühstück an Bord : die erste Muck Kaffee ca. 1/2 Stunde vor Sonnenaufgang (die Leckerste) die Zweite bei Sonnenaufgang (die Schönste) und im Laufe des Vormittags the last cup for the day. Da ich viele Jahre in Frankreich gelebt habe hat die gute deutsche Frühstückskultur darunter sehr gelitten. In la belle France trinkt man morgens gewöhnlich ein Bol de café und knabbert höchstens mal an einem Croissant. Etwas festes zwischen den Kiemen gibt es meistens erst gegen Mittag. Muss aber zugeben das Deine Frühstücksbeschreibung sehr verlockend klang !

Schlaf : als Einhandsegler ein sehr wichtiges Thema !

Der Rhythmus wird bestimmt durch “Fahrtgebiet” & “Wetter”. Da unter der Küste meistens starker Schiffsverkehr herrscht (Fischer, Yachten & Berufsschiffahrt ) kommt nur die gute alte Weckermethode in Frage = ca. alle 20-30 Minuten klingeln lassen, Ausschau halten und falls es der Verkehr zulässt wieder eine Mütze von 20 Minuten nehmen. Hier ist ein Radar mit Anti-Kollisionsalarm sehr hilfreich der jedoch bei hohen Wellengang an Qualität verliert. Daher versuchen wir nach Auslaufen immer schnellstens von der Küste wegzukommen. Hier draußen auf dem Atlantik wird gepennt sobald sich Müdigkeit einstellt … und das beste: Ausgeschlafen :-) Alle Berufsschiffe über 300 BRT sind mit A.I.S. ausgerüstet und senden permanent ihre Position, Kurs & Geschwindigkeit – bei einer Distanz weniger als 4 Seemeilen gibt unser A.I.S. Empfänger sofort Alarm. Seit unserer Abfahrt von Brasilien haben wir ganze 3 Schiffe gesichtet, das Letzte vor 3 oder 4 Tagen, da können wir wohl beruhigt schlafen. Kündigt sich schlechtes Wetter an, versuchen wir möglichst ausgeruht in die Startphase zu gelangen. Fazit: Radar & A.I.S. gehören zur Grundausstattung sobald man alleine unterwegs ist.

Gfk geht schnell kaputt ?

kommt voll drauf an, wie es belastet wird. Dem Zahn der Zeit wiedersetzt sich Gfk recht gut, schaue nur mal auf dem Gebrauchtbootsmarkt die Baujahre von Gfk-Schiffen an ! Osmose früh behandeln falls befallen, ansonsten gut auf’s Gelgoat achten ist eigentlich alles, was der Baustoff ?Gfk? an Pflege verlangt. Bei Schockbelastungen ist Alu oder Stahl selbstverständlich vom Vorteil, jedoch ist Alu sehr teuer und Stahl sehr pflegebedürftig. Ich würde Alu vorziehen aber dafür reicht der Geldbeutel leider nicht :-)

Pajot, Privilege, Lagoon od. Sunreef?

Hier sind die Meinungen von Schiffseigner der oben genannten Typen gefragt, die ich gerne an diese weiterleite. Die Lagoon wird glaube ich auch bei Fontaine-Pajot gebaut. Von den Linien her hab ich eine große Schwäche für die Privilege 14,70 m, ein wunderschöner Kat ! Ansonsten behaupte ich mal: ? je höher das Brückendeck ? je höher die Freude am Kat-segeln? !

Okies Paul, danke nochmals für Deine Mail, ich mach mich mal vom Acker denn es wird Zeit für Coffee N°3, vielleicht doch mit Müsli & Milch ? Yoohoo !

Mail von Paul

Moin Käptn, ;-)

habe es mir gerade bei ein wunderbaren Frühstück gemütlich gemacht (es gibt Ei, Vollkorntoast, versch. Marmeladen und Honig), der Kaffee duftet und dabei dachte ich an Dich.

Ich möchte Dir ein paar Fragen stellen,

- wie sieht bei dir ein Frühstück aus
- wann schläfst Du und hälst du dann an
- wieso geht das GFK so schnell kaputt
- was ist besser Alu oder GFK
- Pajot, Privilege, Lagoon od. Sunreef?

Viele Fragen, ich weiß?. Sorry. Aber ich denke mal das es für Dich auch Abwechslung ist die Fragen zu beantworten. Dabei geht’s um Deine Meinung und keine fachlich kompetente Aussagen! Aber ich denke mal das es bei euch Skippern das gleiche ist wie bei uns Drachenfliegern damals. Jeder hatte auf die eine oder andere Weise von Stärken und Schwächen der Sportgeräte gehört oder selbst Erfahrungen gemacht und so spricht sich schnell herum, was gut ist und wovon man die Finger lassen sollte.

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Las Palmas (Kanaren)
10. Februar 2012, 11:47
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