in St. George (Grenada)

Alles hat einmal ein Ende, so auch unsere Karibik-Tour … schnief !

3 fantastische Monate bummelten wir hier zwischen den Windward-Inseln und haben nur Bruchstücke von ihnen gesehen. Zu schnell lief die Zeit aber eins ist sicher, wir kommen wieder !

Yep, es sind viele Yachten hier unterwegs, keine Frage aber die meisten Ankerplätze sind so großflächig das man immer noch ein sicheres und ruhiges Plätzchen findet. Von der hohen Kriminalität haben wir nichts gespürt, weder an Land noch auf Reede. Natürlich sollte man nicht Nachts mit Goldkettchen und gefüllter Brieftasche durch die Straßen laufen aber das ist in den meisten europäischen Städten das selbe Spiel.

Auf allen Inseln waren die Menschen sehr freundlich und hilfsbereit, am besten gefiel mir Port Elizabeth / Bequia, in der Lower Bay lagen wir fast immer alleine, täglich für Stunden im sauberen klaren Wasser plantschen und der Supermarkt war auch nur 10 Minuten mit dem Dinghy entfernt.

Bobb's Waterservice (Port Elizabeth) Jeden morgen kam Bobb auf einen Klönschnack vorbei, dabei tauschten wir Zigaretten gegen Mangos.

 

Seit gestern Abend liegen wir in der Bucht von St. George auf Grenada, hier werden wir noch ein paar Ersatzteile besorgen und die Fenster der Sunjet neu abdichten. Die Fahrt gen Süden wird bestimmt ruppig und nass, es wäre schön wenn wir dieses mal zumindest die Kojen und den Saloon trocken behalten ;-)

Zum Schluss ein kleines Video von den Tobago Cay’s, ist ein bisschen wackelig yep, aber wenn ihr mit eurem Hintern 10 cm an den scharfen Korallen vorbei schrubbt, das bei  ca. 2 Knoten Strömung, dann versucht mal die Kamera ruhig zu halten :-)

Video

4 Länder in einer Woche !

Donnerstag Fort de France (Frankreich)

Freitags Rodney Bay (St.Lucia)

Montag Port Elizabeth (St. Vincent & The Grenadiens)

Mittwoch Hillsborough (Grenada)

Soweit unsere Woche im Schnelldurchlauf, dazwischen besuchten wir aber noch die Tobago Cays und Clifton auf Union Island. Aber erst einmal zurück nach Fort de France, beim Shopping im Einkaufszentrum “Carrefour” sah ich sie, es hat sofort gefunkt und wir haben auch ohne zu überlegen sofort zugeschlagen … Bing machts an der Kasse – ächz für die Bordkasse aber ”SCH..E G A L” , im Sack eine Unterwasserkamera – yiiipeeeh = TOBAGO KEYS, wir kommen nochmal !

Yachthafen von Rodney Bay (St.Lucia) Der erste Stopp auf unseren Kurs gen Süd hieß Rodney Bay auf St. Lucia. Hier tanzt der Party-Bär, ein Beachclub neben den anderen und gute Mucke schallt über die Bucht. Kurze Zeit später lernte ich Andy kennen, er musterte fachmännisch die Sunjet und ließ danach die Katze aus dem Sack, auch er hat eine Bénéteau Blue 2 und fährt Chartertouren für Taucher & Wassersportsfreunde. Andy spielte auch bei allen 3 Filmen von “Pirates of the carribean” mit und hat ein paar coole Bilder auf seiner Webseite.

Vor ein paar Wochen segelte auch noch ein anderer Deutscher mit einer Blue 2 in der Karibik, leider geriet er auf ein Riff bei Union Island und verlor in Minuten sein Schiff.

Heiligabend ist gekommen, wir treffen uns mit Santa TO “Claus” in der Marina, tja und was hat er in seinem großen Sack ??? die neue Genua für die Sunjet – Yoohooo :-)

nagelneue Genua Die Jungs müssen echt gedacht haben das wir einen an der Klatsche haben *lach aber die Freude war nicht gespielt – seit Kourou (Südamerika)  mit einer 7 qm3 Sturmfock als Vorsegel unterwegs und nun ist sie da … Hammer ! Na das Pitong perlte vom feinsten und es wurde mal wieder etwas später als gedacht …

Mit den ersten Sonnenstrahlen waren wir an Deck und schlugen die neue Genua an, wieder die totale Extase – alles passt wie angegossen, die Blumen gehen alle nach München zum Wolfgang. Zwei Wochen marterte er mich mit Fragebögen a la Y-Mass, Z-Mass, glaub fast das ganze Abc aber “what a job” das war Perfektion – Wolfgang, nochmals tausend Dank !!!!

Nun aber Anker auf und Monos jagen !

Chicken Sunjet-Gambia Der Wind spielt nicht so richtig mit und wir dümpeln mal wieder mehr als das wir segeln, egal – viel  Zeit ein neues Menü zu kochen

“Chicken Gambia” yep, Hühnchenbrust in kleine Würfel schneiden und goldbraun mit 2 Zwiebeln anbraten, anschließend mit 1 Glas Bier ablöschen. 2 gehäufte Esslöffel Erdnussbutter und reichlich Knoblauch hinzufügen, nun mit Sojasoße und Pfeffer abschmecken – serviert mit einer Mangosonne in einem Pasta-Nest  voila, Bon Appetit !

Morgens um 04 Uhr fiel der Anker in Port Elizabeth, 3 Stunden später kam Bobb mit frischen Mangos vorbei, um 09 Uhr durften wir die “Q” Flagge bergen und pünktlich um 10:00 ging das Daffodil Bunkerschiff längsseits. Mit 200 Liter Diesel und 300 Liter Wasser setzten wir unsere Reise fort, auf zu den Keys.

Bunkerschiff von Dafodil (Bequia)

Wind aus Ost mit 20 Knoten, Freunde – jetzt wollen wir es doch mal so richtig laufen lassen … hinter uns ein 40 Fuß Fontaine-Pajot Kat noch unter Maschine, das letzte Reff aus dem Groß geschüttelt und roll aus die Genua … woooow, we have a Lift off, sofort wieder dieses herrliche vibrieren – die Sunjet läuft über ihre Rumpfgeschwindigkeit, es gurgelt und rauscht am Heck und der GPS meldet 10,4 Knoten über Grund, we are back in business :-) Der Fontaine-Pajot verschwindet in kürzester Zeit im Dunst achteraus, leider handelte es sich um eine Chartercrew und das große Race blieb aus. 7 Meilen später ein Mono verspeist, der kniff sofort Höhe und änderte seinen Kurs damit wir ihnen nicht verbal einen schönen guten Morgen wünschen *grins. Kurz vor  Canouan dann noch ein Mono, zählt aber nicht, ein ganz Relaxter da nur mit Genua unterwegs. Keine 4 Stunden dauerte die Fahrt und wir spielten mit den Wasserschildkröten in den Key’s. Der frische Wind hatte aber auch den Nachteil, das wir nicht vor dem Außenriff schnorcheln konnten, die Welle war einfach zu hoch und das Treffen mit den Sharks wurde auf unbekannte Zeit verschoben.

Hier geht’s zur neuen “Tobago Key’s Unterwasserwelt” Bildergalerie :-)

Let’s go bananas :-)

Seit 4 Tagen genießen wir mal wieder die sagenhafte Infrastruktur Europas, große Einkaufszentren, volle Käseregale, frische Milch, Yoghurt … einfach alles da ! Habe mal gerade den Kassenzettel zur Hand, also 120 Liter H-Milch, 48 Liter O-Saft, 24 Liter Apfelsaft, 24 Liter Traubensaft, 8 Paletten Königsbacher Pils *freu, 24 Flaschen Rouge “Carte Noir” & “Bordeaux” *freu *freu, na den anderen Kram sparen wir uns mal aber die gute Sunjet liegt ganz schön tief im Wasser und Gäste können wir momentan nicht aufnehmen da die Kabinen gerammelt voll mit Kartons sind.

Warum so viele Drinks ? Ganz einfach, weil wir letztes Jahr auf dem oberen Teil des Gambia Rivers keine Getränke mehr an Bord hatten, 6 Tage von morgens bis in die Nacht nur Tee geschlabbert  *graus…. jetzt ruft der nächste große Fluss nach uns …

Eigentlich wollte ich einen Katamaran nach Europa überführen aber es gibt Probleme mit Ersatzteilen für die Maschinen und das Teil wird diese Saison nicht mehr seeklar. Hier in der Karibik beginnt in ein paar Wochen die Hurrikansaison und einige Experten sagen schlimmes voraus. Portugal wäre eine Option da viele gute Freunde in Olhao *winke winke an Rudi, Wolfgang und Björn aber nach 2 Monaten in zivilisierten Gewässern brauchen wir wieder etwas Abenteuer. Fazit, unsere nächste Reise führt zum Amazonas :-)

Morgen früh geht es erst einmal in die Rodney Bay von St. Lucia, vielleicht ist die neue Genua ja schon angekommen, danach nach Grenada um ein paar Filter und Impeller für unsere Yanmar Motoren zu besorgen und anschließend Kurs Süd-Ost nach Belem. Mal schaun ob wir eine Live-Sendung mit Christoph am Äquator zustande bringen ;-)

C5CAT mm QRT – 73 in die Runde !

Schölcher Bibliothek in Fort de France

die Schölcher Bibliothek in Fort de France

Wetter
Las Palmas (Kanaren)
8. Februar 2012, 09:10
Bewölkt
Bewölkt
17°C
Gefühlte Temperatur: 14°C
Aktueller Luftdruck: 102 mb
Luftfeuchtigkeit: 55%
Wind: 4 bft N
Böen: 4 bft
Sonnenaufgang: 8:45
Sonnenuntergang: 19:47
Mehr...
 
Routenplan
    Keine Ereignisse vorhanden
Gallery
Petit Tabac-15 Bequia-12 dscn1653-800.jpg Gomera_Tf 029-800.jpg Gambia River-04